Pflanzen Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Energiepflanzen

 
 

Einleitung

Im Jahr 2017 wuchsen in Deutschland auf insgesamt rund 2,7 Mio. Hektar Rohstoffpflanzen. Etwa 2,35 Mio. Hektar davon dienten dem Anbau von Energiepflanzen und etwa 300.000 Hektar dem Anbau von Pflanzen zur stofflichen Nutzung. Hinzu kam Holz aus den 11,4 Mio. Hektar Wald - eine Fläche, die einem Drittel der gesamten Bundesrepublik entspricht. Das Holz steht für Industrie und Handwerk sowie für die Energieversorgung zur Verfügung.

Energiepflanzen vom Acker werden überwiegend zur Biogas- und Biokraftstoffproduktion verwendet. Die wichtigste Kultur für Biogasanlagen ist Mais, aber auch Getreideganzpflanzen und Körnergetreide, Gräser vom Acker und vom Dauergrünland, Zuckerrüben und sonstige Energiepflanzen zählen zu den Biogassubstraten. Das Biogas ist als gasförmiger Energieträger vielseitig einsetzbar: Zur Strom- und Wärmeerzeugung in Blockheizkraftwerken oder in aufbereiteter Form als erdgasgleiches Biomethan. Biomethan kann über das Erdgasnetz bezogen werden oder Erdgas-Fahrzeuge antreiben.

Raps wiederum ist die wichtigste Energiepflanze für Biokraftstoffe, aus Rapsöl gewinnt man Biodiesel. Aus Getreide, Zuckerrüben und Mais wird Bioethanol hergestellt, ein Ersatz für Benzin.

Mais. © H. Hansen
© FNR/H. Stolte
 
Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
 
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