Pflanzen Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Nicht heimische Baumarten

 

Verbundvorhaben: Steigerung der nachhaltigen Holzproduktion unter Nutzung ausgewählter Baumarten aus anderen biogeografischen Regionen

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen und der Landesverband Lippe etablieren in einem dreijährigen Projekt Versuchsflächen mit verschiedenen nichtheimischen Baumarten. Das Artenspektrum umfasst Atlaszeder, Küstentanne, Araukarie, Westliche Hemlocktanne, Küstenmammutbaum, Gebirgsmammutbaum, Baumhasel, Edelkastanie, Orientbuche, Platane und Sicheltanne. Die Bäume sollen langfristig auf ihre Wuchsdynamik, waldbauliche Eignung, Integrierbarkeit in herkömmliche Ernteverfahren, erreichbare Holzqualitäten und ihr mögliches invasives Potenzial untersucht werden. Alle Arten produzieren in ihrer Heimat in mit Deutschland vergleichbaren Klimazonen ein hochwertiges und in der Industrie nachgefragtes Holz. Von den Ergebnissen erhoffen sich die Forscher einen Beitrag, um Wälder als wichtige Rohstoffquelle der Bioökonomie vital und produktiv zu erhalten, bei gleichzeitiger Sicherung der Biodiversität.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der Projektdatenbank der FNR unter den Förderkennzeichen 22012016 und 22004217

Küstenmammutbäume - Eine Option für deutsche Wälder? (Foto: ASCHEWALD)
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