Pflanzen Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Eschentriebsterben

 

Verbundvorhaben: Entwicklung eines biologischen Kontrollsystems zur Regulierung des Erregers des Eschentriebsterbens Hymenoscyphus fraxineus

Das inzwischen in Europa weit verbreitete Eschentriebsterben ist zu einer ernsten Bedrohung für die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) geworden. Forscher des Zentrums für Agrarlandschaftsforschung und des Thünen-Instituts gehen einen neuen Weg im Kampf gegen die Krankheit: Sie wollen den auslösenden Pilz Hymenoscyphus fraxineus – das Falsche Weiße Stengelbecherchen - mit Hilfe von antagonistischen Mikroorganismen bekämpfen. Der Ansatz könnte die Züchtung resistenter Eschen, die im Projekt ResEsche verfolgt wird, sehr gut ergänzen, meinen die Forscher. Sie untersuchen kranke ebenso wie resistente Eschen auf deren Besiedelung mit Mikroorganismen. Ziel ist es, solche Bakterien oder Pilze zu finden, die eine hemmende Wirkung auf den Erreger des Eschentriebsterbens haben, um auf dieser Basis ein biologisches Schutzsystems zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der Projektdatenbank der FNR unter den Förderkennzeichen 22006116 und 22028616. Informationen zum Projekt ResEsche finden Sie unter den Förderkennzeichen 22019815 und 22019915.  

Monitoringfläche Eschentriebsterben (© P. Röhe)
 
Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
 
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