PflanzenFachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Projekte - Details

Machbarkeitsstudie zu flammgeschützten Holzwerkstoffen durch Nutzung von phosphoryliertem Lignin - Akronym: FlammLig

Anschrift
Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI)
Bienroder Weg 54 E
38108 Braunschweig
Kontakt
Dr. Steven Eschig
Tel: +49 531 2155-433
E-Mail schreiben
FKZ
2220HV032X
Anfang
01.02.2020
Ende
31.07.2021
Aufgabenbeschreibung
Für den Flammschutz von Holzwerkstoffen werden häufig Ammoniumpolyphosphat, Zinkborat oder anorganische Materialien eingesetzt. Im Fall anorganischer Flammschutzmittel wie Aluminium- oder Magnesiumhydroxid ist zwar eine gute Umweltverträglichkeit gegeben und die Mittel sind relativ preiswert, aber aufgrund der erforderlichen hohen Einsatzmengen werden in der Regel die mechanischen Eigenschaften der Holzwerkstoffe herabgesetzt. Aktuell sind nur wenige biobasierte Flammschutzmittel verfügbar. Es ist bekannt, dass Lignin, ein Nebenprodukt aus der Papierherstellung, durch Phosphorylierung als biobasiertes Flammschutzmittel eingesetzt werden kann. Dies wurde jedoch bisher nur in Kunststoffen untersucht und nicht in Holzwerkstoffen. Weiterhin ist bekannt, dass modifiziertes Lignin als Klebstoff verwendet werden kann. Ziel dieser Machbarkeitsstudie ist es, das Potenzial von Lignin bei Verwendung als Flammschutzmittel mit gleichzeitiger Klebstofffunktion (im Folgenden Phos-LIK) in ausgewählten Holzwerkstoffen zu untersuchen und zu bewerten.

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Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe